Mein Schotten - Hobbyfotograf Pale

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Hier mal etwas über Schotten ( Hessen ) , mein jetzige Heimat !




Schotten ist eine Stadt in der Mitte Hessens. Die nächstgrößeren Städte sind Alsfeld im Norden, Fulda im Osten, Friedberg (Hessen) im Süden und Gießen im Westen.

Der staatlich anerkannte Luftkurort liegt in 168 bis 773 Meter Höhe am Westhang des Vogelsberges. In der Nähe befinden sich Hoherodskopf (764 m) und Taufstein (773 m), die zwei höchsten Erhebungen des Naturparks Hoher Vogelsberg. Schotten ist Fremdenverkehrsort, durch hohe Schneesicherheit im Winter und Wandermöglichkeiten im Sommer in ausgedehnten Wäldern. Auch Wassersport ist auf dem Niddastausee möglich.

Im äußersten Nordosten des Stadtgebietes befindet sich die Niddaquelle, welche ein beliebtes Ziel für Wanderer ist.

Schotten grenzt im Norden an die Stadt Ulrichstein, im Nordosten an die Stadt Herbstein, im Osten an die Gemeinde Grebenhain, im Süden an die Stadt Gedern und die Gemeinde Hirzenhain (beide Wetteraukreis), sowie im Westen an die Stadt Nidda (Wetteraukreis) und die Stadt Laubach (Landkreis Gießen).

Zur Großgemeinde Schotten gehören neben der Kernstadt Schotten die Ortsteile Betzenrod, Breungeshain, Burkhards, Busenborn, Eichelsachsen, Einartshausen, Eschenrod, Götzen, Kaulstoß, Michelbach, Rainrod, Rudingshain, Sichenhausen, Wingershausen.

Geschichte der Stadt Schotten :

Archäologische Funde aus dem Schottener Raum reichen zurück bis in die Jungsteinzeit. Aus vorgeschichtlicher Zeit künden mehrere Hügelgräber sowie die Ringwälle "Alteburg" und "Wildhauskopf" mit unbekannter Zeitstellung. Ein großes Kugelgefäß aus der Hallstattzeit wurde in den 1960er Jahren im Bereich des heutigen Freibad ergraben und befindet sich heute im Vogelsberger Heimatmuseum in Schotten.

Schotten wird zum ersten Mal 778 urkundlich erwähnt. Die Gründung der Siedlung steht in Zusammenhang mit der beginnenden hochmittelalterlichen Rodungsperiode des 8. Jahrhunderts. Schotten liegt an einer alten Fernstraße, die entlang der Nidda über den Vogelsberg zieht. Dem Schutz dieser Straße und vermutlich auch der ersten Siedlung in Schotten diente die Alteburg, eine vermutlich um 1000 entstandene Turmburg im heutigen Alteburgpark (heute von Fachwerkbau überformt). Die Erbauer dieser Anlage sind nicht bekannt, möglich wäre eine Errichtung durch die Grafen von Nidda. Die erste Schottener Kirche gilt als Gründung iro-schottischer Mönche. Die große gotische Liebfrauenkirche wurde im 14. Jahrhundert gebaut und war für einige Jahrzehnte eine populäre Wallfahrtskirche, die vermutlich an einer der Routen des Jakobsweges lag.

Im späten Mittelalter gehörte Schotten den Geschlechtern der Eppsteiner und Trimberger. Der Rheinische Städtebund nahm 1385 bei einer Fehde mit Angehörigen dieser Rittergeschlechter, die als Raubritter tätig waren, die Stadt ein und zerstörte sowohl die Mauern als auch das sog. Eppsteiner Schloss und vermutlich auch die Alteburg. Ab 1403 gehörte Schotten den hessischen Landgrafen. In dieser Zeit wurde auch das zuvor zerstörte Eppsteiner Schloss erneuert.

Der Schottenring , die Rennstrecke

Der Schottenring war, neben dem Nürburgring, dem Schleizer Dreieck, der Solitude, dem Sachsenring und der AVUS, eine der ältesten Rennstrecken Deutschlands. Der Name Schottenring leitet sich von dem nahegelegenen Ort Schotten, gelegen zwischen Fulda und Gießen, ab. Schon vor dem Bau des Hockenheimrings sollte der Schottenring zu einer „richtigen“ Automobil-Rennstrecke, die sogar Formel-1-tauglich sein sollte, ausgebaut werden.

Am 22. Juli 1925 wurde der Vogelsberger Automobil- und Motorradclub gegründet, der die Bahn am 12. September 1925 mit dem ersten Motorradrennen Rund um Schotten eröffnete. Der Verlauf der 16,080 km langen Rundstrecke führte die Teilnehmer von Schotten über Rudingshain und Götzen wieder zurück nach Schotten. Bis 1937 wurden auf dieser aus öffentlichen Landstraßen bestehenden Strecke Rennen zur Deutschen Motorrad-Straßenmeisterschaft veranstaltet, 1938 fand erstmals auch ein Sportwagen-Rennen statt.

In den Kriegsjahren verstummten aber auch hier die Motoren und erst ab 1947 fanden wieder Rennen Rund um Schotten statt. Dabei waren bis 1950 auch weiterhin Läufe für Renn- und Sportwagen Teil des Programms. Den Höhepunkt seiner sportlichen Bedeutung erreichte der Schottenring im Jahr 1953, als hier der Große Preis von Deutschland für Motorräder ausgetragen wurde, der zur Motorrad-Weltmeisterschaft zählte. Trotz eines Fahrerstreiks gegen den schwierigen und gefährlichen Straßenkurs wurden die kleinen Klassen als Weltmeisterschaftsläufe ausgetragen.

1955 kam es nach dem schrecklichen Unfall beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans nur noch zu einigen kleinere Veranstaltungen am Schottenring, 1956 kam dann das endgültige Aus für die Strecke. In den Jahren 1968 bis 1983 wurde die Rennstrecke von dem Verein MSC Rund um Schotten wiederbelebt, so dass dort erneut Motorradrennen und Rallyes stattfinden konnten. Seit 1989 finden nun historische Grand-Prix-Läufe auf einem 1,4 km langen Innenstadtkurs von Schotten statt, die an die große Vergangenheit dieser Rennstrecke erinnern.

( Informationen zu den Rennen gibt es auf der Webseite www.schottenring.de )




(Diese Information ist von Wikipedia)

 

 
www.besucherzaehler-homepage.de
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü